Spam & Virenschutz

antivirus firewall

Die zunehmende Verbreitung des Internets bewirkt neben vielen positiven Aspekten leider auch einen Anstieg der Cyberkriminalität, der sich seit Jahren durch stetig wachsende Fallzahlen in der Statistik festmachen lässt. Entgegen der allgemeinen Annahme wird ein überwiegender Teil dieser Taten weder zielgerichtet noch auf einem hohen technischen Niveau ausgeführt, sondern geht auf die Verbreitung von Schadsoftware wie einem Trojaner oder Virus zurück. Dank Anleitungen, offenen Quellcodes und ganzen Bausätzen ist für die Programmierung einer solchen nur noch minimaler Sachverstand erforderlich - ein zuverlässiger Virenschutz ist deshalb wichtiger als je zuvor.

Das Problem ist dabei unter anderem die Vielzahl der Zugriffsmöglichkeiten, über die sich ein Virus auf den Computer schleichen kann. Viele besitzen zudem über mehr als eine Verbreitungsform - betroffen sind neben Softwarelücken, die online angegriffen werden, vor allem Massenspeicher wie USB-Sticks und -Festplatten sowie der unvorsichtige Gebrauch von nicht zertifizierten Programmen bzw. das leichtsinnige Öffnen von Mailanhängen aus unbekannten Quellen oder SPAM.

antivirusOft wird dabei nicht beachtet, dass auch scheinbar harmlose Dateien wie Bild- oder Textdokumente Code beinhalten können, der beim Aufrufen auf dem Rechner ausgeführt wird. Zudem gibt es Varianten, die sich unabhängig vom Betriebssystem installieren - insbesondere Javascript und Flash bieten hier zahlreiche Angriffspunkte, über die sich ein Eindringling auf einen Rechner einschleusen kann. Je nach Programmierung können die Folgen vom Ausnutzen der infizierten IT-Infrastruktur für kriminelle Zwecke über Spionage bis hin zur Sabotage reichen. Da mittlerweile über 90 % aller Unternehmen auf elektronische Daten zurückgreifen, ist die Zahl der Betroffenen entsprechend hoch.

Da viele der Täter aus dem außereuropäischen Ausland agieren, ist demgegenüber die Aufklärungsquote entsprechend gering - oft bleibt keine andere Möglichkeit, als den Schaden zu begrenzen und im Extremfall das eigene IT-System zur kompletten Rekonfiguration oder gar Neuinstallation herunterzufahren. Das verursacht nicht nur Ausfälle im laufenden Betrieb, sondern stellt auch eine hohe Belastung für die IT-Abteilung bzw. den Netzwerk-Administrator des betroffenen Betriebes dar. Durch einfache Maßnahmen kann der Schutz vor solchen Angriffen jedoch äußerst effektiv ausgebaut werden.

firewallDazu zählen selbstverständlich eine Firewall und ein stets aktueller und aktivierter Antivirus, der über verschiedene Suchmechanismen verfügen sollte. Ein Großteil der Viren wird über spezielle, bekannte Signaturen in ihrem Programmcode erkannt, neue Varianten können jedoch nur durch tiefer greifende Arbeitsweisen wie die Heuristik aufgespürt werden. Hier unterscheiden sich viele der Programme deutlich in ihrer Effizienz, ihrer Fähigkeit zum zuverlässigen Identifizieren von verseuchter Software und ihrer Performance voneinander. Deshalb sollte der User stets auf einen professionellen Anbieter mit einer hohen Erfahrung und einem entsprechenden Renommee zurückgreifen.